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Alle reußischen Staaten der jüngeren Linie bilden zusammen die Reußische Fürstengemeinschaft „Reuß jüngere Linie". Bei den Verhandlungen zur Gründung des Deutschen Bundes auf dem Wiener Kongress werden alle vier Reußischen Fürstentümer gemeinsam von Vizekanzler Georg Walther Vincenz von Wiese (1769-1824) vertreten.
Seit 1815 ist das Fürstentum Mitglied des Deutschen Bundes und führt im Plenum der Bundesversammlung (Bundestag) gemeinsam mit Reuß-Ebersdorf und Reuß-Lobenstein eine Stimme. Im „Engeren Rat" teilt es sich eine Stimme mit den Fürstentümern Hohenzollern-Hechingen, Hohenzollern-Sigmaringen, Waldeck, Reuß-Greiz, Reuß-Ebersdorf, Reuß-Lobenstein, Liechtenstein, Lippe-Detmold, Schaumburg-Lippe und ab 1842 Hessen-Homburg.
Im Jahre 1828 wird Reuß-Schleiz Mitglied des Mitteldeutschen Handelsvereins. 1833 schließt es sich dem Thüringischen Zoll- und Handelsverein an und wird mit diesem 1834 Gründungsmitglied des Deutschen Zollvereins.
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