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Geographie/Topographie |
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Für das Gebiet des Königreichs Bayern wird 1840 eine Fläche von 1.387 Quadratmeilen angegeben. Der GIS-Wert beträgt 76.321km². Nach Österreich und Preußen bildet Bayern das drittgrößte Land des Deutschen Bundes. Das Königreich besteht aus zwei geographisch getrennten Landesteilen. Der größere Hauptteil wird von den Alpen, dem Böhmerwald, dem Thüringer Wald und der Hohen Rhön umschlossen und gehört überwiegend zum Donaugebiet. Der kleinere Teil, die Pfalz, liegt westlich des Rheins und gehört zum Rheingebiet. Höchste Erhebung des Landes ist die in den Bayrischen Alpen gelegene Zugspitze mit 2.964m Höhe. In der Pfalz erhebt sich das Haardtgebirge mit dem 687m hohen Donnersberg. Mehr als ein Drittel des Landes ist bewaldet. Die meisten Flüsse Bayerns gehören den Gebieten der Donau und des Mains an, wobei die Donau der Hauptfluss des Landes ist und das Gebiet in Nord- und Südbayern teilt. Die vier größeren Nebenflüsse der Donau von Süden her sind Iller, Lech, Isar und Inn. Der Donau entgegen fließen von Norden her Altmühl, Naab und Regen. Bedeutende Nebenflüsse des Mains sind auf bayerischem Gebiet Rodach, Saale, Kinzig, Nidda, Regnitz und Tauber. Die Ostgrenze der Pfalz bildet auf einer Länge von 86km der Rhein, dem im Pfälzer Gebiet die Flüsse Lauter, Queich und Speyer zufließen. Vornehmlich in Südbayern befinden sich zahlreiche Seen, von denen der Chiemsee mit 192km² der größte ist. Wegen der Höhenlage und der Nähe zu den Alpen herrscht in Bayern weitgehend raues Klima. Nur im Rhein- und Maintal ist das Klima mild.
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