Sachsen-Altenburg
 
Geschichte bis 1826
Nach dem Tod Herzog Friedrichs IV. von Sachsen-Gotha-Altenburg (1774-1825) am 11. Februar 1825 erlischt das herzoglich ernestinische Haus Sachsen-Gotha-Altenburg. Gemäß Schiedsspruch König Friedrich Augusts I. von Sachsen (1750-1827) vom 12. November 1826 erfolgt eine umfassende Neuordnung der ernestinischen Herzogtümer: Sachsen-Altenburg und Sachsen-Coburg und Gotha werden neu geschaffen, Sachsen-Meiningen verdoppelt sein Staatsgebiet.
Herzog Friedrich von Sachsen-Hildburghausen übernimmt die neugegründete Linie Sachsen-Altenburg und tritt dafür den Großteil seines Staatsgebiets an das Herzogtum Sachsen-Meiningen ab. Sachsen-Altenburg wird aus dem Altenburger Anteil des aufgelösten Herzogtums Sachsen-Gotha-Altenburg gebildet und die Stadt Altenburg zur Hauptstadt.
Im Zeitraum von 1603 bis 1672 existierte schon einmal ein ernestinisches Fürstentum Altenburg, damals noch ohne den Westkreis um Roda.

Altenburg, Merian, 1650