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Die Landgrafschaft Hessen-Homburg ist eine Monarchie.
Landgraf Friedrich V. (reg. 1766-1806 und 1815–1820) regiert unterstützt von einem geheimen Rat und einer Landesregierung mit beratender Funktion. Ihm folgen seine fünf Söhne Friedrich VI. (reg. 1820-1829), Ludwig II. (reg. 1829-1839), Philipp (reg. 1839-1846), Gustav (reg. 1846-1848) und Ferdinand (reg. 1848-1866).
Eine ständische Vertretung existiert in Hessen-Homburg nicht. Infolge der Märzereignisse von 1848 bewilligt Landgraf Gustav die Einberufung eines verfassungsgebenden Landtags. Dieser tritt aber wegen des Todes des Landgrafen am 8. September 1848 erst unter dessen Nachfolger Ferdinand am 12. April 1849 zusammen. Das neue Staatsgrundgesetz wird zwar im Januar 1850 veröffentlicht, aber bereits im April 1852 wieder aufgehoben.
Mit dem Tod des kinderlosen Landgrafen Ferdinand am 24. März 1866 fällt die Landgrafschaft an Hessen-Darmstadt. Nach der Besetzung durch preußische Truppen ist ab dem 4. August 1866 ein Zivilkommissar u.a. für Hessen-Homburg zuständig; die homburgische Landesregierung setzt ihre Tätigkeit zunächst fort.
Im Friedensvertrag zwischen Preußen und Hessen-Darmstadt vom 3. September 1866 erhält Preußen die bisherige Landgrafschaft Hessen-Homburg inklusive Meisenheim.
Mit Gesetz vom 24. Dezember 1866 werden Hessen-Homburg und Meisenheim mit der preußischen Monarchie vereinigt.
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